Rückblick auf unsere 4. Projektphase im Schuljahr 2021/22 mit dem Thema: „Astrid LINDGREN“

Unser diesjähriges Schulmotto lautet: „Tritt ein und vertraue!“

Wie gut passte dann das, von den Lernenden der APS, gewählte Thema „Astrid Lindgren“!


Astrid Lindgren ist am 14. November 1904 in Vimmerby geboren und ist mit ihren 165 Millionen Büchern, darunter Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder die Kinder von Bullerbü, weltberühmt geworden.

In 106 verschiedene Sprachen wurden ihre Bücher übersetzt und sie gehört zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren der Welt.

Was hat ihr Lebenswerk mit unserem Motto „Tritt ein und vertraue!“ zu tun?

Sehr viel, wie wir feststellen durften! Hat sie sich doch immer für Kinder stark gemacht, die gewaltfreie Erziehung propagiert, darum gerungen, man möge doch dem Kind und seinen Fähigkeiten vertrauen und vor allem: dass die Kinder ihre Fantasie nie verlieren und das Vertrauen ins schöne Leben erhalten bleiben und bestärkt werden sollen.
Sie erhielt für diese Ziele auch 1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Bis heute ist Astrid Lindgren ein Vorbild für gewaltfreie Erziehung, wunderbare Kindheit, Fantasie und das Recht, dass Kinder Kinder sein dürfen.
Gerade in den unruhigen Zeiten der Welt, haben wir mit den Kindern uns im Austausch darin geübt, das Wunderbare und Schöne zu sehen, sich friedvoll zu begegnen und zu verzeihen. Die Bergpredigt hat uns durch die ganze Projektphase begleitet und schwingt auch in die nächste, individuelle Projektphase mit hinein.

Wir sind sehr dankbar für all die wertvollen Erfahrungen und freuen uns auf die
nächste Projektphase, bei der jede/r Lernende ein eigenes Projekt wählen
kann!
Für die APS: Anja Feichtl
Lernbegleiterin und Mutter

Rückblick auf unsere 3. Projektphase im Schuljahr 2021/22 MAGIE

MAGIE

Diese Projektphase besticht durch die äußeren und aber auch vor allem durch die inneren Bilder, die entstehen durften. Damit aber nicht nur die Bilder bei den Lesern wirken, möchte ich euch noch ein paar Zeilen zur Erläuterung schreiben!

Abschied Norbert
„Tritt ein und vertraue!“ – passend zu unserer Jahreslosung durfte Norbert das im Dezember ´21 auf eine ganz neue Art und uns noch unbekannte Weise erfahren. Er hat sein irdisches Leben verlassen, um voller Freude vorauszugehen. Welch unglaublich tiefwirkende Erfahrung ist es für uns alle
gewesen, zu feiern, dass er bei uns war und mit Dankbarkeit von der Schulgemeinschaft Abschied nehmen zu dürfen.

Wintersporttag
In drei Gruppen aufgeteilt, waren wir Ski- und Schlittenfahren oder haben einen Winterausflug in den Wald gemacht. Es war eine große Freude, wieder gemeinsam Unternehmungen zu machen und in der Natur aufzugehen!

Magischer Fasching
Welch Vielfalt die Kinder und Fachkräfte der APS in Form von Verkleidung an den Tag gelegt haben, war klasse! Ebenso haben uns zwei Magier vom „Club der Magier Rosenheim e.V.“ https://rosenheim-magisch.de/ verzaubert.

Holi (indisches Farbenfest)
Die ganze Faschingspracht hat ihren Höhepunkt dann im Feiern des Farbenfestes Holi gefunden, einem traditionellen, indischem Frühlingsfest, welches berechtigterweise auch einfach Farben-Fest genannt wird!

Für die APS: Anja Feichtl
Lernbegleiterin und Mutter

Artikel im Evangelischen Gemeindeblatt Ausgabe März/Juni 2022

Neues aus der APS

AUFWACHEN

Aufwachen hat viele Aspekte:
Mit dem morgendlichen Aufwachen kann der Alltagsstress oder ein Gedanken-Karussell anfangen; es kann auch bedeuten, aus alten Mustern und Konditionierungen aufzuwachen, in denen wir leben, die sich aber nicht gut anfühlen. Dann dürfen wir uns fragen: „Ist das wirklich meins? Oder habe ich diese Haltung übernommen?“

An unserer Schule, der Aktiven Projekt-Schule Stephanskirchen (APS), möchten wir gerne in vielerlei Hinsicht aufwachen und zum Wach-Auf einladen. Dies möchten wir erreichen, indem wir uns unter anderem fragen:
Muss sich Leben und Lernen schwer anfühlen oder darf es sich durch eine starke Gemeinschaft leicht und lebendig anfühlen, und sind Herausforderungen Chancen, die man miteinander bewältigt?
Die APS will eine Schule des Lebens sein, in der insbesondere dem wertschätzenden Umgang miteinander und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit Raum gegeben wird.
So schließen wir den Kreis mit dem Aufwachen der Natur, die uns allen auf wundersame Weise zeigt, dass aus jeder Situation stets etwas Neues entstehen kann.
Anja Feichtl und Ive Schuster für die APS

Schnuppertage 2022 in der APS

„APS

Neues entdecken

mit Projekten lernen

Gemeinsam lernen mit Lernenden

Lernort“

(„Elfchen“-Gedicht eines Schnupperkindes)

„Diese Woche waren von Dienstag bis Donnerstag Schnupperkinder bei uns in der APS. Am ersten Tag haben wir Tutor*innen sie unten im Fahrradkeller begrüßt und die drei Tage begleitet. Sie waren bei uns im Unterricht dabei, in den Pausen haben wir zusammen gespielt. Und am letzten Tag haben wir Mathe im Wald gemacht und danach haben wir noch ein Spiel gespielt. Die drei Tage waren sehr, sehr schön!“   (Maja, Tutorin aus der 5. Klasse)

 

 

 

 

„… Sie hat ihre Schule gefunden und sie brennt dafür! Jeden Tag kam sie strahlend lächelnd zum Auto und hat den ganzen Nachmittag in „Wir“-Form erzählt wie sie es dort machen. Sie meinte auch „Mama, ich bin so voller Freude und es fühlt sich so an, als wäre ich dort schon immer!““  (Feedback einer Schnupperkind-Mama)

 

Rückblick auf unsere 2. Projektphase im Schuljahr 2021/22

Individuelle Projektphase

Nachdem wir die erste Projektphase erfolgreich und bunt abgeschlossen haben, konnten sich alle wieder auf die kommende Projektphase freuen, da die 2. Projektphase im Schuljahr stets ein individuelles Projektthema ist, welches jede Lernende und jeder Lernende für sich sucht. Hierbei sollen die Lernenden sich mit ihrem persönlichen Thema intensiv auseinandersetzen und es im Zuge eines Sachreferates vor der Klasse in Form von einer Plakatarbeit vorstellen.

Was bedeutet „Plakatarbeit“?
Jedes Kinder der APS bekommt zwei große, weiße Papiere in der Größe von ca. 80×140 cm. Dies sind sehr herausfordernde Maße, sind die Papiere doch in der Mittelstufe manchmal länger als man selbst groß ist. Die Kinder haben nun die Aufgabe, dieses Plakat so zu gestalten, dass sie sich genau überlegen, wo nun die Überschrift hingehört, wie sie geschrieben werden muss, damit sie auch wirklich exakt und formschön auf dem Plakat dargestellt ist und v.a. wie kann ich das Plakat, während meines 12-minütigen Sachreferatsvortrag, verändern und anpassen?
Das bedeutet nämlich Plakatarbeit: Ein sich entwickelndes Plakat, wo Informationen, Bilder etc. während des Vortrags hingepinnt, aufgedeckt, verändert … werden.

Themen und Ergebnisse der Sachreferate in Form von einer Plakatarbeit
Die Themen, die die Kinder selbst gewählt haben, waren unglaublich vielfältig und ideenreich. So haben wir etwas über Länder und Meere erfahren, Tiere, Katastrophen, Rassismus, Ernährungsformen, Traditionen, Brauchtum, Sportvereinen uvm.

Eindrücke und Ergebnisse
Leider kann ich Ihnen hier nur eine kleine Auswahl von den erstaunlichen Ergebnissen der Sachreferate zeigen und kann Ihnen nur versichern: Die Kinder vernetzen alle Fächer in der Plakatarbeit so gut, dass es eine Freude ist zu sehen, wie sie mathematisch berechnen müssen, wie große die Überschrift sein muss, damit auch jeder Buchstabe in eine Zeile passt, künstlerisch darstellen und sich damit auseinandersetzen: Welche Farbe und welche Art von Kreiden passt nun zu meinem Thema?, sie üben Texte zusammenfassen und viel zu lesen, lernen mit dem Computer umzugehen, in dem sie im Internet recherchieren und Druckaufträge betätigen, in WtG für ihr Thema etwas basteln und NT Versuche vorbereiten…
Herzliche Grüße und freuen Sie sich mit uns auf die nächste Projektphase. Sie wird das Thema „MAGIE“ beinhalten, welches die Kinder vor den Ferien systemisch konsensiert haben.

Für die APS: Anja Feichtl
Lernbegleiterin und Mutter

 

 

Kartoffelfeuer von der Gartengruppe Tinning

Unsere Lernenden auf großer Fahrt

Vom 12. – 15./16. Oktober war es sehr ruhig in der APS, denn die Lernenden waren alle ausgeflogen!

Die Stufe 5/6 hat den Sonnenhof in Oberaudorf eingenommen. Stufenfahrt 5-6_Sonnenhof

Die Stufe 7/8 enterte den Lugsteinsee als Selbstversorger. Luegsteinsee Stufe 7-8_2021

Und Stufe 9/10 eroberte Berlin. Gesamt-Präsentation Bildungreise

Rückblick auf das Bewerbungstraining 2021

Bewerbungstraining im Oktober 2021 an der APS

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zu uns Kindern gehen. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein!“

Erinnert sich jemand an dieses Kinderlied? Kaum ausgesungen und schon steht sie vor der Tür: die Berufswahl! Ein guter Grund, kurz inne zu halten und einmal tief durchzuatmen. Ja, es ist soweit! Augen auf bei der Berufswahl! Keine leichte Sache, wenn man 14,15,16 Jahre alt ist. Da hat man andere Dinge im Kopf!

Die APS wäre nicht die APS, wenn sie sich dieses Themas nicht auch mit aller Sorgfalt, Unterstützung und Ernsthaftigkeit annehmen würde. So auch für die diesjährige 9. und 10. Klasse der Aktiven Projekt-Schule Stephanskirchen.

Am 19. Oktober 2021 fand nach Erstellung der Bewerbungsmappen durch die Lernenden ein so realistisch wie mögliches Bewerbungsgespräch als Übungsprojekt an.   Zur Vorbereitung bildete sich ein Team aus Lernbegleitern, Eltern und wieder gern gesehenen Helfern. Deren Erfahrungen aus dem eigenen erfolgreichen Berufsleben und den Bewerbungstrainings der vergangenen Jahre floss als wertvoller Schatz in dieses Projekt mit ein. Unbestritten bereitete Angelika durch die Mustervorgaben der Bewerbungsmappen und deren Überarbeitung bis ins Detail einen soliden Boden für die geplanten Bewerbungsgespräche. Unverzichtbare Arbeit für das Gelingen des Projektes! Denn der Anspruch war nicht geringer, als die Lernenden auf  die realen Bedingungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Eine große Aufgabe!

Um den Weg in das Berufsleben zu finden, braucht es nicht nur die Entscheidung des Lernenden für einen Beruf oder ein Praktikum und eine individuelle, herausragende Bewerbungsmappe. Weiterhin bedarf es der zugewandten Unterstützung  des Elternhauses, der Schule, Beziehungen zu Unternehmern, absolvierte Praktika und reichhaltige Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten der sich veränderten Berufsfelder unserer  Zeit. Vergessen wir nicht einen gelungen Schulabschluss!

Aber auch das reicht noch nicht aus. Es braucht einen Reifungsprozess, wie beim Brot backen. Alle Zutaten einfach in eine Schüssel zu geben, ergibt kein bekömmliches Brot. Gutes Mehl, warme Hände, welche es kneten und formen. Es muss lange Zeit gären und bei der richtigen Temperatur gebacken werden. Was für  ein Genuss!  So empfanden es dann auch einige Trainer im Gespräch mit den angehenden Praktikanten und Auszubildenden.

Junge Menschen mit genauen Vorstellungen ihrer Berufswahl, top Bewerbungsmappen, angemessen und auch stilvoll gekleidet, mental positiv eingestellt, ehrlich und authentisch. Natürlich gab es auch Lernende, welche dieser Aufgabe noch nicht ausreichend gewachsen waren, deshalb wird das Training wiederholt. Doch bei allem Realismus und der Wichtigkeit dieser Lebensfrage kam zum Vorschein, was uns Menschen alle eint – das Erträumen einer Zukunft!

Nach dieser bereichernden Erfahrung träumte ich vom Schreiner-Azubi auf dem Pausenhof der Berufsschule, der seinem besten Spezl zuraunt: „Hey Du, Fichte auf acht Uhr!“ ‚
Die nächste Lebensfrage wartet schon, denn: „Die Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Für das Bewerbungstrainer*innenteam: Susann M.

„Tritt ein und vertraue!“ Rückblick auf den Anfangs-Gottesdienst am Mittwoch, den 15.09.2021 in der Aktiven Projekt-Schule

Wie jedes Jahr hat die APS (Aktive Projekt-Schule in Haidholzen), evangelische Gemeinschaftsschule von Klasse 5 bis 10, das neue Schuljahr mit einem Anfangsgottesdienst begrüßt. Mit nun 79 Lernenden freut sie sich auf das neue Schuljahr.

Wie gewohnt hat die Schulgemeinschaft mit einem Stille-Ritual begonnen. Nachdem der Kristallklang verklungen ist, ein Gebet gesprochen wurde, sind alle neuen Lernenden und Lernbegleiter mit großem Applaus begrüßt worden.
Da der Anfangsgottesdienst bei herrlichem Wetter im Freien stattfand, konnte gesungen werden. Was für ein Gefühl, wenn das Lied „Wenn zwei, oder drei in meinem Namen versammelt sind“ erschallt.

Die Jahreslosung 2022 der evangelischen Kirchen lautet: „Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37). In Anlehnung an diese Losung entstand das Schuljahresmotto: „Tritt ein und vertraue!“
Frau Dekanin Häfner-Becker, welche sich bereit erklärt hatte, eine Predigt zum Schuljahresmotto der evangelischen Schule zu halten und den Segen zu sprechen, wurde mit großer Freude empfangen.
Mit gut verständlichen, klaren und liebevollen Worten ging sie auf das Schuljahresmotto „Tritt ein und vertraue!“ ein und machte der Schulgemeinschaft deutlich, dass es zum Leben dazugehört zu zweifeln; denn, wenn man Beweise für die Existenz Gottes sucht, dann muss man nur den Blick öffnen und „weiter“ schauen. Es ist wie mit der Liebe, man kann sie nicht anfassen, man fühlt sie nur, – so, wie man Gottesliebe spüren kann.

Mit ihren Schlussworten lud Frau Dekanin Häfner-Becker alle Lernenden, Lernbegleitern, Eltern und Vorstände der beiden Vereine der APS ein, zu vertrauen, mit dem Wissen darum, willkommen zu sein und einzutreten – sowohl in das neue Schuljahr als auch für mache Lernende in die neue Schule.

Das Leitungsteam

Einblick in die Reflexions- und Weiterentwicklungstage des Pädagogischen Teams – einen Tag auf Pilgerreise

Das Pädagogische Team auf dem Pilgerweg

Wenn andere in Urlaub gehen, reflektiert sich das engagierte Pädagogische Team der APS und feilt am Konzept.

Dieses Mal führte uns Angelika an einem Tag der Reflexions- und Weiterentwicklungstage auf ein besonders schönes Stück Pilgerweg, von Heiligenstatt bei Tüßling bis nach Altötting.
Begleitend zu den verschiedenen Stationen war es zugleich eine Übung zum Durchführen einer Klassenfahrt oder eines Tagesausfluges mit Lernenden.

Wir erwachsenen „Lernenden“ erlebten authentisch, wie unsere Aufmerksamkeit mittels verschiedener Techniken gelenkt werden kann, den Wert von klarer Führung, und ebenso, wie die Gruppe – sich selbst überlassen – schnell auseinanderdriftet und dann „Kinder“ verloren gehen können.

Aus den steinernen Kreuzstationen, die sich in Abständen am schattigen Bachufern finden, wurden für uns Sammelpunkte zum Innehalten, austauschen, meditieren, rhythmisieren, singen und Brotzeit machen.

 

Der erhabene Kapellplatz in Altötting schenkte uns zur Mittagszeit mit einem Rundgang durch die Arkaden der Gnadenkapelle einen starken Eindruck der Marien Verehrung, und nach einem gemeinsamen Lied verabschiedeten wir uns in den Schatten der gegenüberliegende Gastronomie, die sich ebenso himmlisch erwies.

Dort ließen wir Schnürsenkel und Seele baumeln und bewiesen unserem Kellner, dass wir alle anders verschiedene kulinarische Vorlieben haben, er nahm es mit Engelsgeduld.

Gestärkt durch ein sehr reichhaltiges und leckeres Mittagessen in geselliger Runde mit Blick auf die Gnadenkapelle brach der Großteil der Gruppe bei anhaltendem Sonnenschein zum Rückmarsch nach Tüßling auf.

Ganz besonders bleiben mir auf den gut 1 ¾ Stunden zu Fuß die besonders freudvollen genauso wie die stillen Momente miteinander in Erinnerung.

Auf dem Weg hatten wir unter anderem die Aufgabe, vier KollegInnen aus unserem Team in Einzelgesprächen mit allem zu überhäufen, was wir an ihnen besonders finden und was alles so die persönlichen Schätze für sie selbst, für uns und alle sind, mit denen sie zu tun haben. Dunja Müller, unsere Achtsamkeitstrainerin aus Regensburg hat uns diese Technik der gewaltfreien Kommunikation Anfang des Schuljahres in einer Fortbildung vorgestellt. Man nennt es die „Wertschätzungsdusche“.

An einer anderen Stelle des Weges hatten wir die Gelegenheit, das sehr wohltuende und kühle Nass des uns begleitenden Baches zu genießen und einige von uns haben sich lachend eine „heiße Wasserschlacht“ geliefert.

Während der letzten Etappe unseres Pilgerns fanden wir in 4er-Gruppen ganz schnell unser gemeinsames Tempo im zügigen Gleichschritt.
Danach gelang es uns mal mehr, mal weniger auf Anhieb, diesmal in 2er-Gruppen, die Langsamkeit anzunehmen, indem wir buchstäblich „mehrere Gänge zurückschalteten“ und in Zeitlupe weiter unseres Weges gingen.
Bestimmt ein sehr wertvoller Impuls, das auch in unserem APS-Alltag für- und miteinander immer öfters zu leben:

Innehalten, durchatmen, sich und seine Bedürfnisse dadurch wieder leichter wahrnehmen und nach einer Weile in einem anderen Tempo wacher und klarer gut von der Stelle und weiterkommen.


Auf den letzten Metern fing es dann leicht zu tröpfeln an – und wir genossen den sommerlich so typischen Geruch des von Regen geküssten Asphalts. Ganz selig und voller Leuchten in unseren Augen beendeten wir alle eine bereichernde Pilgerfahrt nach Altötting, die die erste miteinander, jedoch sicher nicht die letzte war.  Geschrieben und zusammengestellt von Maria, Christina und Angelika