Einblick in die Reflexions- und Weiterentwicklungstage des Pädagogischen Teams – einen Tag auf Pilgerreise

Das Pädgogische Team auf dem Pilgerweg

Wenn andere in Urlaub gehen, reflektiert sich das engagierte Pädagogische Team der APS und feilt am Konzept.

Dieses Mal führte uns Angelika an einem Tag der Reflexions- und Weiterentwicklungstage auf ein besonders schönes Stück Pilgerweg, von Heiligenstatt bei Tüßling bis nach Altötting.
Begleitend zu den verschiedenen Stationen war es zugleich eine Übung zum Durchführen einer Klassenfahrt oder eines Tagesausfluges mit Lernenden.

Wir erwachsenen „Lernenden“ erlebten authentisch, wie unsere Aufmerksamkeit mittels verschiedener Techniken gelenkt werden kann, den Wert von klarer Führung, und ebenso, wie die Gruppe – sich selbst überlassen – schnell auseinanderdriftet und dann „Kinder“ verloren gehen können.

Aus den steinernen Kreuzstationen, die sich in Abständen am schattigen Bachufern finden, wurden für uns Sammelpunkte zum Innehalten, austauschen, meditieren, rhythmisieren, singen und Brotzeit machen.

 

Der erhabene Kapellplatz in Altötting schenkte uns zur Mittagszeit mit einem Rundgang durch die Arkaden der Gnadenkapelle einen starken Eindruck der Marien Verehrung, und nach einem gemeinsamen Lied verabschiedeten wir uns in den Schatten der gegenüberliegende Gastronomie, die sich ebenso himmlisch erwies.

Dort ließen wir Schnürsenkel und Seele baumeln und bewiesen unserem Kellner, dass wir alle anders verschiedene kulinarische Vorlieben haben, er nahm es mit Engelsgeduld.

Gestärkt durch ein sehr reichhaltiges und leckeres Mittagessen in geselliger Runde mit Blick auf die Gnadenkapelle brach der Großteil der Gruppe bei anhaltendem Sonnenschein zum Rückmarsch nach Tüßling auf.

Ganz besonders bleiben mir auf den gut 1 ¾ Stunden zu Fuß die besonders freudvollen genauso wie die stillen Momente miteinander in Erinnerung.

Auf dem Weg hatten wir unter anderem die Aufgabe, vier KollegInnen aus unserem Team in Einzelgesprächen mit allem zu überhäufen, was wir an ihnen besonders finden und was alles so die persönlichen Schätze für sie selbst, für uns und alle sind, mit denen sie zu tun haben. Dunja Müller, unsere Achtsamkeitstrainerin aus Regensburg hat uns diese Technik der gewaltfreien Kommunikation Anfang des Schuljahres in einer Fortbildung vorgestellt. Man nennt es die „Wertschätzungsdusche“.

An einer anderen Stelle des Weges hatten wir die Gelegenheit, das sehr wohltuende und kühle Nass des uns begleitenden Baches zu genießen und einige von uns haben sich lachend eine „heiße Wasserschlacht“ geliefert.

Während der letzten Etappe unseres Pilgerns fanden wir in 4er-Gruppen ganz schnell unser gemeinsames Tempo im zügigen Gleichschritt.
Danach gelang es uns mal mehr, mal weniger auf Anhieb, diesmal in 2er-Gruppen, die Langsamkeit anzunehmen, indem wir buchstäblich „mehrere Gänge zurückschalteten“ und in Zeitlupe weiter unseres Weges gingen.
Bestimmt ein sehr wertvoller Impuls, das auch in unserem APS-Alltag für- und miteinander immer öfters zu leben:

Innehalten, durchatmen, sich und seine Bedürfnisse dadurch wieder leichter wahrnehmen und nach einer Weile in einem anderen Tempo wacher und klarer gut von der Stelle und weiterkommen.


Auf den letzten Metern fing es dann leicht zu tröpfeln an – und wir genossen den sommerlich so typischen Geruch des von Regen geküssten Asphalts. Ganz selig und voller Leuchten in unseren Augen beendeten wir alle eine bereichernde Pilgerfahrt nach Altötting, die die erste miteinander, jedoch sicher nicht die letzte war.  Geschrieben und zusammengestellt von Maria, Christina und Angelika

Abschluss des Schuljahres 2020/21 in der APS wieder ein voller Erfolg

Ein ereignisreiches Schuljahr geht zu Ende.

Trotz Corona und den Maßnahmen, haben die Lernenden der Aktiven Projekt-Schule (APS) erfolgreich lernen können. Dank der im Konzept verankerten Kompetenz der Mediennutzung und der Tatsache, dass jede/r Lernende ein Schul-Notebook besitzt, konnten alle ohne Probleme ins Homeschooling gehen und erfolgreich aus der Distanz unterrichtet werden.

Das Ergebnis der Abschlussklasse lässt sich – wie bisher jedes Jahr – sehen: Alle, die den Quali oder die Mittlere Reife angestrebt haben, haben die Prüfung erfolgreich bestanden.

Sie feierten weitgehend selbst organisiert im kleinen Kreis und grillten für Ihre Freund, Familien und das Prüfungs-Lernbegleiter-Team. Hochachtung hier auch an Jonas M., der als Klassensprecher hier einen super Job gemacht hat.

Anbei ein paar tolle Bildeindrücke von Karola Bromirski, unserer Fotografin seit Schulbeginn! APS – Abschlussfeier

Mit großem Stolz können wir auch mitteilen, dass einer unserer Lernenden, Korbinian Bromirski, mit 1,4 den besten Abschluss geschafft hat. Gratulation!

Wir hatten wieder einen wunderschönen letzten Schultag mit einem bewegten Abschlussgottesdienst und persönlicher Übergabe der Notenzeugnisse ( Kl. 8-10M) und KLp (=Kompetenz- und Leistungsprofile für Kl. 5-7)

Erstellt von: Anja und Angelika

Rückblick auf unsere 6. und letzte Projektphase im Schuljahr 2020/21 zum Thema: „Island“

Wie üblich wählten die Lernenden unserer evangelischen Schule über die Methode des „systemischen Konsensierens“ unser neues Projektthema. Systemisches Konsensieren bedeutet, dass bei Entscheidungsprozessen in Gruppen, in dem Fall bei der Frage, welches Projektthema wir als Schule bis zu den nächsten Ferien vertiefen wollen, ein möglichst großer Konsens zwischen allen Beteiligten angestrebt wird.
„Konsensieren“ ist ein von „Konsens“ abgeleitetes Kunstwort und bezeichnet den Prozess, mit dem Konsens, bedeutet, eine übereinstimmende Auffassung erreicht wird. Konsensieren beruht auf der Annahme, dass die Lösung mit dem geringsten Widerstand dem Gruppenkonsens besser entspricht als die mit der größten Zustimmung.
Themenfindung: ISLAND

2021-6_ISLAND_5-6 aktuell

2021-6_ISLAND_7-8

So entstand das Thema „Island“. Wie sich herausgestellt hat, ist dieses Land schon lange kein Geheimtipp mehr, aber ein Land voller Geheimnisse. Ein Land der Gegensätze: Feuer und Eis, Mystik und Verstand, Glaube und Vernunft, …

Island ist mit aktuell 356.991 Einwohnern und somit mit 3,5 Einwohnern pro km² das am dünnsten besiedelte Land Europas. Geprägt von der germanischen Mythologie, dem Glauben an Naturwesen wie Elfen, Trollen und Feen, durchzogen von aktiven und inaktiven Vulkanen, Geysiren und riesigen Wasserfällen und vielen weiteren spektakulären und spannenden Besonderheiten, hat sich das Thema Island als ein besonders interessantes und vielfältiges Projektthema herauskristallisiert.
Fächerübergreifendes Lernen:
Im Zuge unseres achtwöchigen Projekts haben wir uns fächerübergreifend intensiv mit dem Thema beschäftigt. Die Lernenden haben unglaublich kreative und wunderschöne Sachreferate gehalten, tolle Experimente zum Thema Vulkan, Wasser oder Eis vorgestellt und spannende Rechnungen gemacht, z.B. mit den Fragen: Wie tief schwimmen Orkas und Wale und was muss der isländische Hirte beachten, wenn er neue Schafe kauft und seinen Kontostand nicht überziehen will? …
Einladung von Experten:

Damit der Blick auch immer wieder geschärft werden kann für die Andersartigkeit und Besonderheit, haben wir Edwin Schmitz im Haus der APS begrüßt. Er hat sich spezialisiert auf den Bau und die Heilkräfte durch und mit der Herzviola. Es handelt sich bei dem Instrument um eine herzförmige, zweisaitige „Bratsche“, die mit ihren Klängen das Herz weiten und schon erfolgreich in Therapien, bei Geburten und am Sterbebett eingesetzt wird.
Ebenso haben wir einen Experten einladen können, der uns die Runen (=Schriftzeichen der germanischen Mythologie) erklärte. Ab Stufe 7 wurde dieses Thema auch mit Blick auf die Verwendung der Runen im Nationalsozialismus kritisch untersucht und reflektiert. Es stellte sich heraus, dass einige Kinder der APS mit Freuden die Runenschrift erlernt haben und fließend schreiben können.
Außerschulisches Lernen:
Exkursionen: Um auch den Blick in eine dunkle Zeit der Deutschen Geschichte richten zu können, haben wir im Zuge des GPG-Unterrichts das KZ Dachau besucht und viel über den Nationalsozialismus und den Holocaust erfahren. In der letzten Schulwoche besuchten wir zu Fuß das zukunftsweisende Projekt Landlmühle. Rudolf Finsterwalder, der Initiator des Projekts, führte uns persönlich.

Gemeinschaftssinn: Da endlich wieder Ausflüge in Gruppen erlaubt waren, konnten wir zur Abkühlung und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls auch das Freibad Rosenheim besuchen und hatten sogar eine Schulhausübernachtung.


Wir sind sehr erfüllt von der Vielfältigkeit dieser Projektphase und wünschen allen wunderbare Ferien, bis bald!
Für die APS: Anja Feichtl Lernbegleiterin und Mutter

Ausblick auf die Winterprojektpräsentation am Mittwoch, den 18.12.2019 von 14:30 bis 16:00 Uhr

Vorankündigung für geladene Gäste und Eltern der APS!

Kommen Sie zu unserer Winterpräsentation am
Mittwoch, den 18.12.2019 von 14:30 bis 16:00 Uhr.
Wieder einmal öffnen wir die Türen und zeigen geladenen Gästen und Eltern der APS ein Potpourri aus den aktuellen Projektthemen der verschiedenen Jahrgangsstufen, die mit dem Lehrplan der jeweiligen Fächer verknüpft werden:

Klasse 5-6/7: Bedrohte Tiere und Pflanzen   (im Mehrzweckraum)

Klasse 7: Vorstellung meines einwöchigen Praktikums  (in der MS1)

Klasse 8: Vorstellung meiner betrieblichen Facharbeit (in der MS2)

Klasse 10: Vorstellung unseres Übungsprojektes: „Wir gründen eine Lernendenfirma und laden ein.“ (in der OS1)

Dazwischen treffen wir uns zu einer 10minütigen Pause in der Lehrküche auf ein paar Schmankerl im Erdgeschoss.

Gerne wechseln Sie leise und in Abstimmung mit den Rundumsorglos-Diensten an den Türen der Präsentationsräumen die Klassenstufen und Projektthemen, um überall ein wenig Einblick zu nehmen.

 

 

Wir sind RIT-Schule!

Seit Oktober 2019 sind wir nun eine von wenigen RIT-zertifizierten Schulen in Deutschland.

Am Montag, den 06. Mai 2019 wurde den Lernenden der Aktiven Projekt-Schule ein besonderes Angebot zuteil.
Sie wurden kostenfrei ergänzend zum Bewegungsprogramm RIT von der RIT-Initiatorin Christa SIEBER und den erfahrenen RIT-Trainern Matthias WARIBOKO aus München und Sandra DRECHSLER, die auch Lernbegleiterin in der APS ist, behandelt.

Seit September 2018 integrieren wir täglich im Unterricht das Reflexintegrationsprogramm RIT zur Förderung von Konzentration und Abbau von Blockaden und Teilleistungsstörungen. Vielen herzlichen Dank von allen Lernenden, deren Eltern und den Lernbegleitern an das RIT-Team für seinen tollen Einsatz!

 

 

 

 

 

Matthias Wariboko, Sandra Drechsler, Christa Sieber

Mehr Infos zum aktuellen Bewegungsprogramm der APS mit RIT unter: https://rit-reflexintegration.de/

Projektpräsentation MICHAIL GORBATSCHOW und andere Persönlichkeiten

Die Projektphase zwischen Fasching und Ostern im Schuljahr 2018/19 behandelte den berühmten russischen Politiker Michail GORBATSCHOW in seiner Zeit und weitere Persönlichkeiten aus der Geschichte und Gegenwart.

Es gab sehr viel positive Ressonanz aus dem Publikum. Eine Lernende der Oberstufe hält die Erfahrungen der Projektpräsentationen an der APS wie folgt fest: „Es geht, denke ich, gar nicht immer um die Genialität eines Ergebnisses, sondern viel mehr um die Chance, sich ausprobieren zu dürfen. Denn genau dafür ist die Jugend doch wohl da und das Leben überhaupt.“

Anbei ein paar Einblicke in die Projektpräsentation MICHAIL GORBATSCHOW.

4. Projektpräsentation 18-19 15 cm. pdf
4. Projektpräsentation 18_19 Gorb Mitte

2019-04-11 GORBATSCHOW

Rückblick auf die letzte Projektpräsentation „Praktikum/ Probeprüfungen“ und „55 Cancri e“

Rückblick auf das 1. Halbjahr 2018/19

Halbjahresbericht 2018/19
Liebe Interessierten und Freunde unserer evangelischen und projektorientierten Schule ab Klasse 5.
Aus unserem Newsletter ist nun ein Halbjahresbericht geworden, der aus verschiedenen Perspektiven der Schulfamilie zusammengestellt ist. Viel Spaß beim Hineinschnuppern.

Aus Sicht des 1. Vorstands des Fördervereins
Liebe Förderer und Freunde der Aktiven Projekt-Schule,
als 1. Vorstand des Fördervereins der APS möchte ich mich bei Euch für Euer Vertrauen bedanken. Nur durch Eure Hilfsbereitschaft kann eine Schule wie die APS so gut gelingen und wachsen. Jeder bringt sich bestmöglich ein. Aufgrund wirklich großzügiger Spenden konnte der Förderverein die Schule in einigen Bereichen unterstützen. Wie z.B. ein Zuschuss zur Klassenfahrt der Oberstufe, Vorschuss für die beiden Patenkinder aus der kenianischen Partnerschule, Übernahme der Buskosten für den Ausflug der Mittelstufe und eine Kameraausrüstung für den Kunstunterricht oder den Zuschuss für ein Pizzabackhäuschen im Pausenhof.
Von Eurem Engagement und Eurem Herzblut profitieren hier alle und mit jedem auch noch so kleinen Beitrag kann der Zusammenhalt der „Schulfamilie“ auch zukünftig weitergesponnen und ausgebaut werden.
Herzlichen Dank an Euch, Eure Renate Ottitsch, 1. Vorstand

Aus Sicht des 2. Vorstands des Schulträgers

Was bleibt mir aus dem 1. Schulhalbjahr 2018/19 in Erinnerung?
Vor allem die positive Art und Weise wie die Schule inhaltlich geführt wird und die besonderen Inhalte der demokratisch ausgewählten Projekte. Dann beeindruckt mich der besonders wertschätzende und persönliche Umgang der Lernbegleiter mit den Lernenden und umgekehrt. Als evangelische Schule freue ich mich auch neben der gelingenden und geduldigen Vermittlung fachbezogener Lerninhalte besonders über die christliche Wertevermittlung. Eure Christiane Gaudlitz-Hartmann

Aus Sicht von Eltern aus der Mittelstufe (Klasse 5/6):
Als wir gebeten wurden einen Erfahrungsbericht aus Elternsicht von unserem ersten Halbjahr an der APS zu schreiben, waren wir erst einmal ein bisschen überfordert. Denn eigentlich wissen wir recht wenig vom Schulalltag. Vor allem, wenn man einen nicht besonders mitteilungsfreudigen Sohn hat: „Schreib, dass es cool ist, Mama!“
Aber im Grunde ist das ja das Erstaunlichste: Als Eltern von vier Kindern in vier verschiedenen Einrichtungen haben wir nicht erwartet, dass ausgerechnet aus der Privatschule, die erst seit einem Jahr läuft am wenigsten Herausforderungen auf uns zukommen. Weder die gewohnten Alltagsprobleme noch besondere Aufgaben erreichten uns. Unser Sohn verlässt morgens das Haus und kommt ausgeglichen immer zur erwarteten Stunde zu Hause an. Zur Projektpräsentation erwartet uns ein Strauß an Darbietungen aller Art, die wir still genießen können.
Als wir, mehr dem eigenen Gewissen geschuldet, als aus Sorge um das Kind um ein Elterngespräch baten, bekamen wir die Gewissheit, dass unser Sohn liebevoll und achtsam gesehen wird. Diesen positiven Blick nehmen wir gerne mit nach Hause. Familie M.

Aus Sicht von Eltern der Oberstufe (Klasse 7/9):

Wir sind sehr froh, dass unser 14jähriger Sohn an der APS sein darf. Hier wird er gut auf die Anforderungen des Qualis vorbereitet. Die Jugendlichen, die einen freundschaftlichen Zusammenhalt haben, treffen sich immer Donnerstagnachmittag zur „Prüfungsvorbereitung im Team“ und werden von Angelika Thomas-Photiadis gut auf den mündlichen und schriftlichen Teil des Qualis trainiert. Rechtzeitig üben die Jugendlichen schriftliche und mündliche Aufgabenstellungen des Qualis.
Im Bereich Soziales versteht es Frau Magdalena Wöckel, die Jugendlichen für´s Kochen zu begeistern, so dass unser Sohn gerne am Wochenende einmal für die Familie das Essen zubereitet und vorher besorgt.
Besonders gelungen finde ich an der APS das gute Maß an Eigenverantwortung, die man den Jugendlichen zutraut und auf der anderen Seite die Anleitung, damit tatsächlich etwas in die richtige Richtung passiert.
Die Jugendlichen werden zu verantwortungsbewusstem Handeln erzogen und herausgefordert, sich eine kritische Haltung anzueignen. Schön ist auch, dass die Jugendlichen viel guten Kontakt zu den Jüngeren haben und sich im Erklären üben.
Unser Sohn geht gern in die Schule und wir Eltern sehen getrost den Quali-Prüfungen entgegen. Familie Dr. Martin

Halbjahresrückblick aus Sicht einer Lernenden der Oberstufe

Am Anfang des Halbjahres hatten es ein paar neue Lernende in der Klasse schwer, sich in der Klasse einzufinden und Freunde zu finden. Deshalb fuhren wir (die OS1) im November 2018 nach St. Vigil (Süd Tirol) auf Klassenfahrt, die vor allem dazu gedacht war unsere Gemeinschaft in der Klasse zu stärken, was meiner Meinung nach gut gelungen ist. Darüber hianus haben wir kaum Geld gebraucht, weil wir selber gekocht haben und so ziemlich alles biologisch.
Die Klasse 7 hatte nach den Weihnachts-/Winterferien eine Praktikumswoche, wo sie in einen selbst gewählten Beruf schnuppern konnten.
Die Klasse 9 hatte in dieser Woche ihre ersten offiziellen Probeprüfungen in den Bereichen Deutsch, Mathe und Englisch. Es folgte bei Klasse 9 später die Probe-Projektprüfung, die sie sehr stresste. Es bereitete dennoch Freude zu sehen, was man in so einer kurzen Zeit schaffen kann.
Die OS1 fand dieses Halbjahr sehr cool, interessant, anspruchsvoll und spaßig.
Die Klassen freuen sich schon sehr auf das kommende zweite Halbjahr, das hoffentlich wieder viele neue Erfahrungen mit sich bringen wird. Von: Sabrina F.

Halbjahresrückblick aus Sicht zweier Lernender der Mittelstufe

Das letzte Halbjahr war schön. Besonders gefallen haben uns die Ausflüge.
Auch hat sich die Klassegemeinschaft enorm gebessert und die neuen Lernenden konnten sich schnell in den Unterricht einbringen.
Wegen vermehrter Störungen haben wir auf Wunsch der Lernbegleiter die Junge-Mädchen-Sitzordnung eingeführt, die wir auch in diesem Halbjahr in den meisten Unterrichtsfächern weiterführen.
Im Januar 2019 bekamen wir den ersten Schnee,- wodurch wir das erste Mal drei Tage keine Schule hatten. Danach wollten einige Schneeballschlacht machen. Die Lernbegleiter haben es unter einigen Bedingungen und mit Zustimmung der Eltern erlaubt.
Nach dem Projekt Natur/ Naturkatastrophen hatten wir das Projekt ADVENT und jetzt das Projekt 55 Cancri e. Das war ein kosmisches Projekt, weil 55 Cancri e ein Exoplanet ist, der 2000 Grad Celsius hat und ein Drittel aus Diamanten besteht.
Es war sehr spannend, auch weil wir ein Mobile gemacht haben und ins Deutsche Museum und Planetarium gegangen sind. Im Ganzen war das erste Halbjahr sehr lehrreich. Von Matthis H. und Maik H.

Halbjahresrückblick aus Sicht der Offenen Ganztagesschule der APS

Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Zeit schnell vergeht. Wir haben in der Offenen Ganztagsschule mittags den Tisch geteilt, genossen und gelacht.
In den verschiedenen Nachmittagsangeboten wurde konzentriert gearbeitet, nach innen gehört und nach außen geschaut, anderen Menschen eine Freude gemacht, eine neue Sprache gelernt, kreativ gestaltet, der Wald aufgeräumt und erfahren, gesät und geerntet, gesägt, geschraubt, gespielt, gerechnet und geschrieben. Und – zack – war wieder eine Woche vorbei. Und zack, zack, zack…
Auch die Betreuung unserer fleißigen FSJlerin Kathi verging wie im Flug. Kaum zu glauben, dass sie uns leider bald schon verlassen wird. Es ist eine besondere Ehre einen jungen, so motivierten und engagierten Menschen ein kleines Stück zu begleiten. Kathi war und ist eine große Unterstützung und Bereicherung, ob im Unterricht, bei Ausflügen, in der Küche, in der Pause oder zum Beispiel bei der Schulhausübernachtung der SVT-Gruppe.
Wir hatten in diesem ersten Halbjahr viel Spaß, haben uns aneinander gerieben und haben dadurch gemeinsam viel weiterentwickelt und gelernt. Im 2. Halbjahr können wir uns auf all die Lernfelder freuen, die da noch kommen.
Für das OGts-Team, Katja ROLL

Rückblick auf die Infoveranstaltung am Samstag 17.11.2018

Resümee:  „Ich will unbedingt in die APS!“

Die einmal jährlich stattfindende Infoveranstaltung für interessierte Eltern und ihre Kinder für das Schuljahr 2019/20 fand am Samstag, den  17. November 2018 von 11:00 – 12:30 Uhr in der APS in Högering statt.
Es war eine lebendige wie auch humorvolle Veranstaltung, die auf große Begeisterung bei den ca. 120 TeilnehmerInnen stieß.

Darunter dieses Mal besonders viele Kinder der 4. Jahrgangsstufe mit einer hohen Motivation, nächstes Jahr bei uns aufgenommen zu werden.

Mit Ende der Veranstaltung ist eine Anmeldung für das Schuljahr 2019/20 nicht mehr möglich, da schon jetzt eine Warteliste vorliegt.

Eine unverbindliche Anmeldung für das Jahr 2020/21 oder später ist möglich.

Anbei zwei Rückmeldungen von interessierten Eltern:

1. Rückmeldung:

Vielen, vielen Dank für den wunderbaren Kennenlern-Vormittag! Wir haben uns riesig gefreut, mit dabei sein zu dürfen und sind ganz hin und weg von der APS.  Mein Sohn kam gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus: „Alle sind sooo lieb und nett und es ist so schön da und irgendwie so anders und…. – ich will da hin!“ 🙂
Tatsächlich glaube auch ich, dass mein Sohn bei Ihnen an der APS mit allem drum und dran sehr, sehr gut aufgehoben wäre: die Bewegung im Denken und im Alltag, die achtsame Wertschätzung gegenüber einem jedem Individuum, der allgegenwärtige Teamgeist und das lebensnahe projektbezogene Lernen – all das scheint mir ein ziemlich perfekter schulischer Rahmen für M.`s Profil.

2. Rückmeldung:

Gerne möchte ich mich bei Ihnen und Ihrem Team nochmal für die Infoveranstaltung bedanken. Ihre Worte konnten nun nachklingen und es ist mir ein Herzensanliegen, Ihnen zu sagen, dass wir absolut von Ihrer Philosophie, Ihrem Konzept überzeugt sind. Ich habe die Art und Weise, wie Sie ein Projektthema finden am selben Tag nochmal mit meinen zwei Kindern daheim ausprobiert – sie waren total Feuer und Flamme:-).
Jetzt ist mir auch klar, was ein Freund gemeint hatte mit: „Das wäre eine Schule für Dein Kind!“
Zudem ist auch unser Anliegen unseren Kindern mit auf Ihrem Weg zu geben, Ihr Bestes zu geben, sich zu hinterfragen – ganz im Sinn der individuellen Möglichkeiten -. Das soll sie auf Ihrem Weg begleiten: sie selbst zu sein, sich entwickeln zu dürfen. Ich finde es ganz toll, dass das an Ihrer Schule ganz bewußt gelebt wird: Zum einen zu lernen „Ist das so in Ordnung oder kann ich noch mehr?“, zum Anderen zu lernen sich zu besinnen,  in sich zu hören.
Warum ich diese E-Mail schreibe? Sie haben nachdrücklich erwähnt, wir sollen uns ganz bewußt werden/sein, Ihren Weg der APS mitzugehen und zu teilen. Wir haben uns das zu Herzen genommen und möchten Ihnen versichern, das wir genau das tun und absolut dahinter stehen. Wir würden uns sehr freuen, Teil Ihrer Schulfamilie sein zu dürfen.