5. Projektpräsentation zum Thema „Spiele“ am 16.05.2018

In Kunst konnte jeder Lernende der APS seine eigene Spielfigur herstellen.

16.05.2018      Bereits zum fünften Mal öffnete die Aktive Projekt-Schule in Stephanskirchen (APS) seit ihrer Schulgründung im September 2017 ihre Türen für Projektpräsentationen der Lernenden. Von Ferien zu Ferien planen die Kinder und Jugendlichen der weiterführenden Schule gemeinsam mit ihren Lernbegleitern ein neues Thema, das im Folgenden mit dem Lehrplan vernetzt wird:
Vor den Faschingsferien wurde in einem demokratischen Verfahren von klassischer Abstimmung und systemischem Konsensieren zu der Entscheidung gefunden, in den nächsten beiden Projektphasen das Thema „Spiele“ zu behandeln. Dabei sieht das Konzept der Schulgründerin Angelika Thomas-Photiadis vor, eigene Ideen der Kinder im Schulalltag mit Theorie und Praxis zu verknüpfen.

Als Highlight der Projektphase ab Ostern wurde die Entwicklung eigener Spielideen gesehen. So entstanden im Fach Deutsch sechs eigene Spiele, die am Ende der Präsentation unter Anleitung der Lernenden auch gespielt werden konnten. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch ein an der APS typisches Stille-Ritual und ein Gebet.

Das selbst gemalte Schachbrett im Eingangsbereich des Untergeschosses etwa diente der mathematischen Umfangs- und Flächenberechnung, der Erklärung des Satzes des Pythagoras, und nicht zuletzt natürlich auch dem Spiel an sich. In Werken wurden Spiel- und Zierstäbe aus Holz hergestellt, in Chemie spielerisch Experimente erarbeitet.

In Sozialkunde bekamen die Lernenden Besuch von der Österreicherin Dr. Sonja Horsewood, die sich -mehr als spielerisch- für Kinder und Jugendliche in Kenia einsetzt, und dort gemeinsam mit anderen einen Kindergarten und eine Schule für sozial Benachteiligte gegründet hat. Dieser eindrückliche Besuch führte dazu, dass die Kinder und Jugendlichen Patenschaften übernommen und eine eigene Sammelaktion ins Leben gerufen haben.

Abgerundet wurde die lebendigen und kreativen Präsentationen von einigen musikalischen Solo-Künstlern unter den Lernenden und dem Bericht über die Betriebserkundung bei Spielgerätehersteller Richter in Frasdorf.

 

Verena Schubert für die Aktive Projekt-Schule Stephanskirchen

 

Impressionen: 5. Projektpräsentation

Klausur am 28. April 2018

Klausur 2018: „Werte, Begriffe und andere Schätze erkennen und bewahren“

Was ist uns kostbar an der APS und soll in 5 Jahren noch sichtbar sein? Dieser Frage stellte sich das Team um Konzeptgeberin Angelika Thomas-Photiadis am 28. April bei der dritten Klausurtagung der APS.

Es war die erste Klausur seit 2015, die nun die aktuelle Praxis des Konzeptes im Alltag unter diesem Motto beleuchtete.

Das Team der Mitwirkenden war in diesem Jahr erweitert worden: Nicht mehr nur die Konzeptgeberin, Vertreter der Vorstände und die Lernbegleiter nahmen teil, sondern auch Vertreter der Eltern und ganz besonders wertvoll: Auch vier der Lernenden der Klassen 5/6 und 8 stellten ihre Freizeit zur Verfügung und freuten sich darüber, mitwirken zu dürfen.

In gemischten Gruppen erarbeiteten die TeilnehmerInnen unter Einbezug einer Umfrage unter den Lernenden grundlegende Werte und Schätze der Schule.
Als besonders wertvoll an der APS wurden die starke Gemeinschaft, die gegenseitige Wertschätzung und Offenheit aller untereinander, die gemeinsame Arbeit in Projekten, Zusammenarbeit auf Augenhöhe und die Freude am Lernen empfunden- und immer wieder auch die Orientierung hin auf Konzeptgeberin Angelika Thomas-Photiadis.

Ein wertvoller Tag für das Gesamt-Team der Aktiven Projekt-Schule, der das Konzept und dessen Umsetzung bestätigen konnte, zum Nachdenken angeregt hat, und Vorfreude auf viele weitere Klausuren schürt.

Zum kulinarischen Abschluss ging die Gruppe im Anschluss noch ins Salettl / Simsseer Weidefleisch und ließ es sich gut gehen.

Bericht Dezember 2017

  • Allen im System Beteiligten ist nun die Struktur unserer Schule klar, mit den täglichen lebendigen Ritualen, den Projektlernplänen und dem Ablauf der Projekte von Ferienende zu Ferienbeginn, die wir mit dem Lehrplan vernetzen.
  • Die ersten beiden vorgegebenen Projekte: „Meine neue Schule und ich“ und „Rund ums Licht“ wurden mit großem Lob von Eltern, Vertretern der Kirche, anderer Schulen und Vertretern der Öffentlichkeit im Rahmen der Projektpräsentationen in der letzten Schulwoche vor den Ferien gewürdigt und haben die jungen Menschen sichtbar selbstbewusster gemacht.
    Am vorletzten Schultag vor den Ferien werten die Lernenden dann stets ihre Erfahrungen aus und wir stellen fest, dass wir Lernbegleiter gar nicht besonders mit beurteilen müssen. Die Lernenden der APS sind sehr selbstkritisch und sammeln gemeinsam Ideen, was sie beim nächsten Projekt, vor allem bei der nächsten Präsentation besser machen wollen. Fehler sind bei uns erwünscht. Wir dürfen hier auch darüber lachen. Dabei sind die Lernbegleiter wichtige Vorbilder. Es geht darum, sich auf den Weg zu machen und sich in seiner Zeit, aber engagiert, weiterzuentwickeln.
  • Am 11.11. fand unsere einzige Infoveranstaltung für das nächste Schuljahr statt. Ohne Öffentlichkeitsarbeit war der Mehrzweckraum gefüllt mit interessierten Eltern und Kindern, die ab nächstem Schuljahr zu uns kommen wollen.
    Da passiert es dann auch, dass ein 12-jähriger aus einer Realschule nach der Veranstaltung auf mich zukommt und darum bittet, bei uns, sobald möglich, als Quereinsteiger aufgenommen zu werden.  Ein Phänomen, dass ich als zukunftsweisend sehe. Kinder werden zunehmend selbstständig ihre Schule ab Klasse 5 oder früher wählen und die Eltern werden sie dabei „nur noch“ begleiten.
    Die nächste Klasse für 2018/19 ist jetzt in Planung und die dritte Klasse im Folgejahr 2019/20 verfügt schon über neun Anmeldungen für Klasse 5.
  • Die Kinder und Jugendlichen der APS haben am 22. Dezember in einem gelungenen demokratischen Verfahren von klassischer Abstimmung und systemischem Konsensieren zu der Entscheidung gefunden, wie die nächsten zwei Projekte heißen:

Das kommende Projekt behandelt das Thema FILME. Ein Besuch des Bavaria Filmstudios im Januar ist schon geplant.

Nach den Faschingsferien geht es um (Computer)spiele, auch am Beispiel des Spiels MINECRAFT. Es wird dabei auch um das Thema Medienkonsum und Suchtverhalten gehen und das ist sicher nicht nur für deren Generation top aktuell.

Vier Kinder haben am letzten Schultag nach der Planung des Projekts zu uns gesagt, dass sie jetzt eigentlich keine Lust auf Ferien haben, sondern lieber hier am Projekt arbeiten wollen.
Eines von vielen schönen Highlights in den letzten Monaten, auf die wir – neben unfassbar viel Arbeit – dankbar und demütig zurückschauen.

Wir heben gemeinsam Schätze und das fühlt sich wunderbar an.
Anbei ein paar bildhafte Höhepunkte unseren ersten Projektpräsentationen.

APS 1. Projektpräsentation APS 2. Projektpräsentation

Gottes guten Segen erhalten

Gottes guten Segen erhalten

Die erste Aktive Projekt-Schule ist in Stephanskirchen mit Gottes Segen gestartet

Nach fünf Jahren Vorarbeit feierte die Aktive Projekt-Schule am 14. September 2017 ihren erfolgreichen Start. Dreiundzwanzig Lernende, wie die Schüler in unserer evangelischen Schule heißen und ihre Lernbegleiter luden Eltern und Unterstützer zu einer Segnungsfeier in ihr frisch umgebautes Schulhaus in Högering ein.

Neben Projektinitiatorin Angelika Thomas-Photiadis sprachen Bürgermeister Rainer Auer, Dekanin Hanna Wirth, Architekt Richard Kröff und aus dem Kreis der Eltern, Autorin Vivian Dittmar. Hierbei wurde deutlich, wie viel Herzblut in die Verwirklichung des Projekts geflossen ist und wie positiv das innovative Schulkonzept von allen Seiten aufgenommen wird. „So hätte ich auch gerne gelernt“ sagte Dekanin Hanna Wirth in ihrer Ansprache.

Bürgermeister Auer überbringt ein Zitronenbäumchen und einen Scheck über 500 Euro zum Schulstart.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Segnung der Schule durch die beiden Gemeindevertreter der katholischen und evangelischen Kirchen Stephanskirchen. Umrahmt wurde das Programm mit mehreren musikalischen Beiträgen aus dem Kreis der Kinder und Jugendlichen. Bemerkenswert mutig nach drei Tagen Unterricht in einer neuen Schule. Ein echtes Erlebnis.

 

 

 

 

Norbert THOMAS und Markus STILZ aus dem Evang. Schulverein, Dekanin Hannah WIRTH und Kirchenvorsteher Bernd VIERTHALER setzen symbolisch ein Apfelbäumchen.

Im Anschluss wurde das erste Apfelbäumchen im Gedenken an Martin Luther im Reformationsjahr gesetzt. Eine Spende der Evang. Kirchengemeinde Rosenheim und dem Dekanat Rosenheim: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ zitierte Dekanin Wirth.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Teilnehmern und Spendern.

Rückblick auf die 5- Jahre Fördervereinsfeier

Gemeinschaft leben

Förderverein der Aktiven Projekt-Schule feiert sein 5-jähriges Bestehen mit über 100 Mitglieder

Zu einem besonders bunten Fest hatte unser Förderverein am Samstag, den 24. Juni nach Högering an den Schulort anlässlich seines fünfjährigen Bestehens Mitglieder und Freunde des Vereins geladen.

Schmankerl vom internationalen Büffet

So lockte nicht nur ein gemeinsam zusammengestelltes internationales Buffet zahlreiche Eltern, Kinder und Jugendliche an den Schulstandort in der Högeringer Straße, auch die verblüffenden Künste des Zauberers Cartini, die fetzigen und beschwingten Klänge der Band bestehend aus Eltern und Freunden der APS und die vielen Spielangebote ließen Jung und Alt bis in die späten Abendstunden staunen und das Fest mit abschließendem Feuer zur Sonnwende auf dem zukünftigen Schulhof zum unvergesslichen Erlebnis werden.

Die Band „only 4 (money)“ sorgte für einen beschwingten Rahmen. Zwei Mitglieder der Band sind aktive Mitglieder im Verein.

Unser aktives Mitglied Erika Körner-Metz hat das Fest mit ihrer engagierten Vorbereitung und Mitwirkung zu einer tollen Erinnerung gemacht.

So wie eine Hand voll Vereinsmitglieder in kurzer Zeit diese beschwingte Feier auf die Beine gestellt hatte, wurde in den zurückliegenden fünf Jahren zupackend und gut strukturiert daran gearbeitet, um das zukunftsweisende Schulprojekt zu verwirklichen.

In Zukunft unterstützt der Förderverein den evangelischen Schulträgerverein insbesondere im Schulalltag bei Projekten, die immer einen Ausflug oder eine Betriebserkundung beinhalten sowie bei den Nachmittagsangeboten der Offenen Ganztagsschule und bei der Schulhofgestaltung.

Nach Anmietung des Gebäudes in Högering im August 2016 stieg die Zahl der Vereinsmitglieder von 45 in der Jahresmitte exponentiell über die100er-Marke. Ein deutliches Zeichen, wie gewünscht das neue schulische Angebot in der Region ist.

Sich gemeinsam bewegen

Detlef Gaida (1. Vorstand) schaut zurück auf 5 Jahre ehrenamtliche Hingabe.

Der 1. Vorsitzende, Detlef Gaida, dankte den zahlreichen aktiven Mitgliedern für ihre tatkräftige Hilfe und betonte, dass es dem Förderverein in Zukunft weiterhin gelingen werde, die Lernenden der Schule und nicht zuletzt auch die verschiedenen Projekte an der APS zu unterstützen und zu fördern. Zudem erinnerte er daran, dass eine so bunte und vielfältige Gemeinschaft im Förderverein und der APS auch in den nächsten Jahren helfende Hände benötige.

Bericht November 2016: Rückblick auf die 1. Infoveranstaltung am Schulort für Eltern und ihre Kinder

bild3Am Samstag, 19.11.2016 fand unsere 1. Infoveranstaltung am Schulort statt.
Die Veranstaltung war gut besucht und stieß auf großes Interesse. Frau Ulla Dorendorf-Gietl, vom Oberbayrischen Volksblatt beauftragt, hat an der Veranstaltung teilgenommen, so dass in Kürze ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung im OVB erscheinen wird. Diesen finden Sie unter dem Reiter Presse.
Nach einer amüsanten Vorstellung des Planungsteams, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Blick in den zukünftigen Schulalltag der APS werfen. Es ging dabei um das Projekt-Thema LICHT.
Bei Interesse kommen Sie doch einfach zu unserer nächsten Infoveranstaltung am Samstag, den 03. Dezember um 11:00 Uhr in die Högeringer Str. 29 nach Högering und machen Sie sich ein eigenes Bild von unserer Gemeinschaftsschule in Gründung.

"Mir geht ein Licht auf!"

Mir geht ein Licht auf!